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Entwicklung eines quantitativen Masses fĂĽr den Biotopvernetzungsgrad

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: ILF : Planung : Standortbewertung : Rasteranalyse : Geoprozessierung : Biotopvernetzung : Naturschutz : 

Das ILF entwickelte im Auftrag der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich den Biotopvernetzungsgrad als Mass für die Vernetztheit eines Naturschutz-Biotops. Der Vernetzungsgrad berücksichtigt dabei neben Grösse, Form und Verteilung der Naturschutz-gebiete v.a. ein Migrationsmodell, welches die potentiellen Ausbreitungsmöglichkeiten aufgrund der Flächennutzungsdaten zwischen den Biotopen bewertet.

Mit dem Vernetzungsgrad ist es möglich die Vernetzungssituation eines Biotopes relativ zu den anderen Biotopen zu beurteilen und mit weiteren qualitativen Merkmalen in einer Biotopbewertung mit zu berücksichtigen. Vergleiche mit unterschiedlichen Datenständen lassen zudem Trend-Aussagen zu Vernetzungsförderungen oder zu weiter segregierenden Landschaftsentwicklungen zu.

Mit Hilfe des zugrunde liegenden Migrationsmodelles lassen sich zudem für geplante Änderungen der Flächennutzungen zwischen den Biotopen (z.B. Strassenbauprojekte, Siedlungsentwicklungsszenarien etc.) die Auswirkungen der umliegenden Biotope bezüglich ihrer Vernetztheit untersuchen und verschiedene Planungsvarianten können so quantitativ verglichen werden.

 

Auftraggeber                                                                                      

Fachstelle Naturschutz Kanton ZĂĽrich

Projektleitung

Margit Mönnecke

Projektpartner

-

Laufzeit

2006

Status

abgeschlossen